3 März 2013 - 20:30

Bei Zusammenstößen in der ägyptischen Hafenstadt Port Said sind in der Nacht auf Montag vier Menschen ums Leben gekommen und rund 420 weitere verletzt worden, meldet AFP unter Berufung auf das ägyptische Außenamt.

Bei Zusammenstößen in der ägyptischen Hafenstadt Port Said sind in der Nacht auf Montag vier Menschen ums Leben gekommen und rund 420 weitere verletzt worden, meldet AFP unter Berufung auf das ägyptische Außenamt. Unter den Toten sind zwei Polizisten.  Derzeit gibt es keine Informationen zur aktuellen Lage in der Stadt. Auslöser dieser Proteste war die geplante Verlegung einiger zum Tod verurteilten Menschen in eine Sonderzelle außerhalb der Stadt. Darauf griffen die Ortseinwohner Polizeistationen an und versuchten, die Polizeisperren vor der Stadtverwaltung und der Sicherheitsbehörde zu erstürmen. Ihnen wird vorgeworfen, an den tödlichen Fußballkrawallen in der Stadt vor einem Jahr beteiligt gewesen zu sein.